Patienteninformation Durchfälle

Aktualisiert: 7. Aug 2019

Vorübergehend kann es während Ihrer Behandlung zu Durchfällen (mindestens 3x pro Tag dünnbreiige / flüssige Stuhlgänge) kommen. Gleichzeitig können Bauchkrämpfe auftreten.


Hintergrund

Bestimmte Medikamente oder auch eine Strahlentherapie im Bauchbereich können die Schleimhäute im Magen-Darm-Bereich vorübergehend schädigen. Das kann die Aufnahme von Nährstoffen und die Barrierefunktion der Schleimhaut stören - Durchfälle sind die Folge. Unabhängig davon können aber auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktoseintoleranz...) sowie Infektionen zu Durchfall führen.





Was können Sie tun?



Was können Sie tun?

  Informieren Sie Ihren Arzt!

  Möglichst nicht rauchen (schädigt zusätzlich)

  Nach dem Stuhlgang warm säubern, sanft abtrocknen

  Analbereich gut rückfetten (z.B. Vaseline)

  Viel trinken (wegen Flüssigkeitsverlust)

  Nehmen sie verordnete Medikamente nach Plan!


Ernährungstipps

  Vermeiden Sie stark gewürzte Speisen, Alkohol, fette Speisen, Ballaststoffe (Salat/Vollkornprodukte),Pflaumen-/Orangen-/naturtrüben Apfelsaft

  Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge: 2–3 Liter Flüssigkeit, z.B. stilles Wasser oder schwarzer Tee, gerne auch Limonade 1:1 verdünnt mit Wasser

  Gegen den Salzverlust können Brühe und Salzstangen helfen

  Leinsamentee kann lindernd auf den Magen-Darm-Bereich wirken

  Essen Sie häufiger kleine Mahlzeiten (Snacks)

  Bevorzugen Sie leicht verdauliche Speisen mit hohem Eiweiß-, Kalium- und Kaloriengehalt, sowie wenig Ballaststoffen, z.B. Hüttenkäse, Eier, Reis, Nudeln, Toast, Aprikosen, Kleieflocken und Sauermilchprodukte

  Das Pektin aus rohen, mit Schale geriebenen Äpfeln kann stopfend wirken. Ebenso mit Wasser, angerührter Kakao, Heidelbeersaft, zerdrückte Bananen und feingeriebene gebräunte Möhren




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